Auch in 2022 geplant: der Discovery Day

„Ich will Schreinerin werden“, sagt Anna, eine der Teilnehmerinnen des Discovery Days der evangelischen Jugend des Kirchenkreises. Sie hat in dem Projekt „Sägen, Schrauben und Hämmern“ unter Anleitung von Klaus-Jürgen Saure mitgearbeitet und eine Musikbox aus Holz hergestellt. „Ja, das funktioniert wirklich“, sagt sie stolz und zeigt das geleimte Stück, mit einem Halteschlitz für das Handy und einem Resonanzloch, das den Ton verstärkt.

„Wir konnten das meiste wirklich selber machen. Und es hat Spaß gemacht“, resümiert die angehende Schreinerin. Auch die anderen sind begeistert: „Das war wirklich toll.“

 

Schreinerarbeiten, Töpfern, Steine bearbeiten, Mitspielen in einer Band, Baseball, Fechten oder Parkour-Training, es gab an diesem Entdecker-Tag viele Möglichkeiten, ein neues Hobby zu finden, vielleicht auch, wie Anna, einen Berufswunsch zu formulieren.

Etwa 40 Jugendliche hatten sich zu diesem Tag in Korbach angemeldet und bereits zuvor ihre Lieblingsdisziplinen angegeben. Natürlich wurden zuvor alle Teilnehmer*innen auf Corona getestet, so dass in den meisten Gruppen auf die Masken verzichtet werden konnte.

 

Sportstudent Willi Busch war Coach für das Parkour-Training. Er selber beherrscht diese Trendsportart und zeigte sich als großartiger Mutmacher, auch mal ein bisschen mehr zu wagen. Wie rolle ich mich richtig ab, wie ist das mit der Körperspannung und worauf muss ich bei einem Salto achten – Willi zeigte Übungen, gab natürlich Hilfestellung und motivierte mit großem Spaß und mit Leidenschaft seine Gruppe.

 

Das erste Mal am Schlagzeug oder vor dem Mikrofon: Dieser Traum erfüllte sich beispielsweise für die 13-Jährige Johanna. Erst etwas zaghaft, später schon viel mutiger, sang sie mit Unterstützung der anderen schließlich ein Stück von Tim Bendzko.

 

Konzentration und exakte Bewegungsabläufe waren beim Fechten gefragt. In der Marker-Breite-Halle gaben Thorsten Gänz und Julian Köhler Einweisungen in diese Sportart, erklärten Unterschiede zwischen Degen, Säbel und Florett und vermittelten auch hier viel Leidenschaft für diesen doch eher außergewöhnlichen Sport.

 

Speed-Stacking, Töpfern, Baseball, oder Steine bearbeiten – am Ende des Tages waren alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Für nächstes Jahr wollen sie alle zusammen die Werbetrommel rühren, dass sich noch mehr Jugendliche zu diesem Tag anmelden. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, so viele Sachen auzuprobieren?“, sagt auch Mitorganisatorin Katrin Petereit, die zusammen mit ihren anderen Kolleginnen, Andrea Busch, Petra Ullrich und Claudia Vach und Jenny Höblich von der Jugendarbeit des Kirchenkreises den Tag geplant und veranstaltet hat. „Wir wollen den Discovery Day auf jeden Fall etablieren. Und im nächsten Jahr dann auch mit vielen neuen Angeboten“, sagt sie.

 

Unten in der Slideshow findet ihr viele Collagen zu den verschiedenen Aktionen :-)