Schön, dass Du da bist!

Wir sind jetzt auch mit dem Gesamtkirchenkreis auf Instagram und Facebook vertreten. 
Dort findest du auch nochmal alle Infos und Aktionen, die wir vom Kirchenkreis aus anbieten. 
Wenn du dich aber eher für deine eigene Region interessierst, findest du diese auch auf unserem Profil verlinkt.

 

Instagram: www.instagram.com/evjugend.twiste_eisenberg/

 

Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100069572381409

 

Wie immer gilt natürlich: Wir freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen!

Allgemeines im Rückblick

Discovery Day- im nächsten Jahr gerne wieder!

„Ich will Schreinerin werden“, sagt Diana, eine der Teilnehmerinnen des Discovery Days der evangelischen Jugend des Kirchenkreises. Sie hat in dem Projekt „Sägen, Schrauben und Hämmern“ unter Anleitung von Klaus-Jürgen Saure mitgearbeitet und eine Musikbox aus Holz hergestellt. „Ja, das funktioniert wirklich“, sagt sie stolz und zeigt das geleimte Stück, mit einem Halteschlitz für das Handy und einem Resonanzloch, das den Ton verstärkt.

„Wir konnten das meiste wirklich selber machen. Und es hat Spaß gemacht“, resümiert die angehende Schreinerin. Auch die anderen sind begeistert: „Das war wirklich toll.“

 

Schreinerarbeiten, Töpfern, Steine bearbeiten, Mitspielen in einer Band, Baseball, Fechten, Speed-Stacking oder Parkour-Training, es gab an diesem Entdecker-Tag viele Möglichkeiten, ein neues Hobby zu finden, vielleicht auch, wie Diana, einen Berufswunsch zu formulieren.

Etwa 40 Jugendliche hatten sich zu diesem Tag in Korbach angemeldet und bereits zuvor ihre Lieblingsdisziplinen angegeben. Natürlich wurden zuvor alle Teilnehmer*innen auf Corona getestet, so dass in den meisten Gruppen auf die Masken verzichtet werden konnte.

 

Sportstudent Willi Busch war Coach für das Parkour-Training. Er selber beherrscht diese Trendsportart und zeigte sich als großartiger Mutmacher, auch mal ein bisschen mehr zu wagen. Wie rolle ich mich richtig ab, wie ist das mit der Körperspannung und worauf muss ich bei einem Salto achten – Willi zeigte Übungen, gab natürlich Hilfestellung und motivierte mit großem Spaß und mit Leidenschaft seine Gruppe.

 

Das erste Mal am Schlagzeug oder vor dem Mikrofon: Dieser Traum erfüllte sich beispielsweise für die 13-Jährige Johanna. Erst etwas zaghaft, später schon viel mutiger, sang sie mit Unterstützung der anderen schließlich ein Stück von Tim Bendzko.

 

Konzentration und exakte Bewegungsabläufe waren beim Fechten gefragt. In der Marker-Breite-Halle gaben Thorsten Gänz und Julian Köhler Einweisungen in diese Sportart, erklärten Unterschiede zwischen Degen, Säbel und Florett und vermittelten auch hier viel Leidenschaft für diesen doch eher außergewöhnlichen Sport.

 

Speed-Stacking, Töpfern, Baseball, oder Steine bearbeiten – am Ende des Tages waren alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Für nächstes Jahr wollen sie alle zusammen die Werbetrommel rühren, dass sich noch mehr Jugendliche zu diesem Tag anmelden. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, so viele Sachen auszuprobieren?“, sagt auch Mitorganisatorin Katrin Petereit, die zusammen mit ihren anderen Kolleginnen, Andrea Busch, Petra Ullrich, Claudia Vach und Jenny Höblich von der Jugendarbeit des Kirchenkreises den Tag geplant und veranstaltet hat. „Wir wollen den Discovery Day auf jeden Fall etablieren. Und im nächsten Jahr dann auch mit vielen neuen Angeboten“, sagt sie.

 

Unten in der Slideshow findet ihr viele Collagen zu den verschiedenen Aktionen :-)

                          Twisteseetag

Am 28. Juli veranstaltete die Evangelische Jugend Twiste-Eisenberg einen Twisteseetag. Um 9:30 Uhr trafen wir uns dort, um verschiedene Angebote zu nutzen. Wir waren Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren aus dem gesamten Kirchenkreis und freuten uns darauf, wieder etwas mit anderen Jugendlichen zu erleben. Den Vormittag hatten wir die Möglichkeit uns im Stand-Up-Paddling auszuprobieren. Trotz des bewölkten Himmels hielten wir auch mal die Füße ins Wasser, um uns zu erfrischen. Der ein oder andere ging auch komplett baden, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.  Ab 13 Uhr zog dann auch der Sommer mit Sonne an den Twistesee. Die Mutigen unter uns konnten nach der Mittagspause Wasserski ausprobieren. Der Ehrgeiz war geweckt, nach einigen wenigen Versuchen schafften es Paula und Mia sogar bis ans andere Ende der Anlage (zur berüchtigten Kurve), ohne ins Wasser zu fallen. Dafür bekamen sie Lob von den Profis, die uns gerne mit Tipps und Hilfen unterstützt haben. Wir waren alle froh, endlich wieder live mit anderen zu plaudern und Spaß zu haben. Es war wieder mal eine gelungene Aktion der evangelischen Jugend, um uns Jugendlichen nach den schwierigen Monaten während der Pandemie einen schönen Tag zu ermöglichen. Und alle waren sich einig- bitte gerne nochmal! 

Madlen Rotermundt (Usseln) und Emily Fuchsberger (Lelbach) 

Tagestour in die Mainmetropole

 

„Endlich wieder raus, endlich mal was anderes, ich freue mich auf den Tag!“ So waren die Aussagen der 18 Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, die zusammen mit den Gemeindereferentinnen Katrin Petereit, Claudia Vach und Petra Ullrich eine Tagestour in die Mainmetropole wagten.

Sehr zeitig ging es mit dem Zug los, nach einem kurzen Abstecher zum Römer hatten die Jugendlichen Zeit, das Bibelhaus mit einer Führung und auf eigene Faust zu erkunden. Im Beduinenzelt fühlte man sich in die Zeit des Alten Testaments zurück versetzt und bei einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth konnte man live in die Geschichte der Sturmstillung eintauchen. Die Sonderausstellung „G*tt w/m/d“ regte zur Diskussion an.

Ein kurzer Fußmarsch führte die Gruppe dann Richtung Einkaufsmeile „Zeil“, die anschließend ausgiebig bei bestem Wetter erkundet wurde.

 

Spät am Abend trudelte die Gruppe nach einer abenteuerlichen Zugfahrt wieder in der Heimat ein. 

 

 

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

 

Eine ungewöhnliche Postsendung hat Landrat Dr. Reinhard Kubat Anfang 2021 im Kreishaus erreicht: Über 300 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberg haben dem Kreishauschef eine persönliche Postkarte gesendet – und aufgeschrieben, was sie in der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit besonders bewegt.

Der Landrat freut sich über so viel entgegen gebrachtes Vertrauen. „Die Corona-Pandemie, die mittlerweile seit einem Jahr unser aller Leben beeinflusst, ist eine Belastung für uns alle – aber insbesondere für die jungen Menschen unserer Gesellschaft“, sagt Dr. Reinhard Kubat. „Ich bin daher sehr gerührt, dass so viele Kinder und Jugendliche mich auf diese Art und Weise kontaktiert haben.“

Wünsche, Ängste, Sorgen aber auch Hoffnungen und Dinge, wofür sie dankbar sind haben die Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 19 Jahren auf diese Weise an den Landrat herangetragen – und sich selbst von der Seele geschrieben. Familie und Freunde sehen, Geburtstage feiern, die eigenen Hobbies ausüben, Reisen oder Sport machen: In den Botschaften wird die Sehnsucht der Kinder und Jugendlichen nach Normalität ganz besonders deutlich.

Es wird aber auch klar: Auch der coronabedingte Druck in der Schule, Home Schooling oder die Kontakt- und Hygieneregeln im Schulbetrieb stellen zunehmend eine Belastung für die Heranwachsenden dar.

„Wir haben die Aktion gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen gestartet, weil es für sie wichtig ist, sich in dieser Ausnahmesituation einmal bewusst zu machen, was die Corona-Pandemie für sie ganz persönlich bedeutet“, sagt Petra Ullrich, Gemeindereferentin im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, der die Aktion unter dem Titel „Wir sind zukunftsrelevant“ gemeinsam mit den Kollegen im Kirchenkreis initiiert hat.

„Die Kinder und Jugendlichen können so ihre Sorgen und Gedanken loswerden und zu Papier bringen, was sie in der aktuellen Zeit bewegt.“

Diesen Gedanken Ausdruck zu verleihen, spiele gerade in einer Situation wie dieser eine wichtige Rolle, ist sich Landrat Dr. Reinhard Kubat sicher. „Wir möchten deutlich machen, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kinder und Jugendliche hören und wahrnehmen“, so der Kreishauschef weiter. „Ich möchte ihnen sagen, dass auch mich ähnliche Dinge bewegen – und dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gedanken nicht allein sind.“ Auch, wenn es momentan schwierig erscheine, sei es wichtig, solidarisch und gemeinschaftlich weiter durchzuhalten – um mit vereinten Kräften die Pandemie einzudämmen und möglichst schnell in eine lang ersehnte neue Normalität zurückkehren zu können. 

Über 300 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis haben Landrat Dr. Reinhard Kubat in den vergangenen Wochen persönliche Botschaften gesendet. (Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Stellvertretend für alle an der Aktion beteiligten Gemeindereferenten:

Petra Ullrich mit den Postkarten zur Aktion. 

Des Kaisers neuen Kleider:

da ist sie endlich: unsere Kollektion der Kirchenkreishoodies. Sollten wieder genug Ehrenamtliche einen haben wollen, bestellen wir gerne nach.

Der junge Mann mittig links zeigt, dass man sehr lange ehrenamtlich bei uns tätig sein kann.

Wir sind froh, Euch zu haben!