Schön, dass Du da bist!

Wir blicken auf ein weiteres besonderes Jahr zurück. Das zweite Jahr, in dem wir von der Pandemie betroffen sind.

Das zweite Jahr, in dem wir neue Formen und Konzepte finden mussten. In dem wir uns mit der Frage beschäftigt haben: was geht und was nicht und was können wir verantworten?

Und trotz all dieser Unsicherheiten und Fragen gab es einiges, was uns durchaus positiv für die Zukunft stimmt. Jugendgottesdienste wurden online veranstaltet mit sehr gutem Zulauf. Es gab online Spielenachmittage für Kinder und Spieleabende für Jugendliche. Wir haben uns ein virtuelles Jugendzentrum über Gather Town selbst kreiert und dies vielfältig genutzt.  Krimi Diner und Escape Rooms, auch dies online. Actionbounds, Bastel- und Kidstüten,… Neue Wege auch in der Konfirmandenarbeit und bei Start Up gefunden. Die ein oder andere Post ging auf den Weg. So haben wir das Beste aus dieser Zeit gemacht und versucht, den Kontakt zu Euch zu halten.

Und trotzdem: wir möchten alle gerne live mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, soweit dies möglich ist. Die realen Kontakte fehlen uns, ihr fehlt uns. Und auch ihr habt uns bestätigt, dass ihr die „echten“ Angebote vermisst.

Neues wurde angeboten, zum Beispiel ein Discovery Day mit viel Kreativem, Sportlichen und Musikalischen. Ein Twisteseetag mit Stand Up Paddling und Wasserskifahren. Es gab Ferienspiele in den verschiedenen Regionen unseres Kirchenkreises, in Korbach, am Diemelsee, in Lichtenfels, dem Upland, Bad Arolsen, Diemelstadt und dem Twistetal. Im Sommer die grossen Zeltlager, Kinderfreizeiten, eine Jugendfreizeit „light“, Radtouren,Waldtage und eine Tour nach Frankfurt. Auch hier konnten wir uns wieder auf unsere vielen Ehrenamtlichen verlassen, ohne die diese Angebote nicht möglich wären.  Der JuLeiCa Grundkurs wurde im Herbst live angeboten. Auch die Start Up Kurse fanden wieder real statt, ebenso ein Jugendgottesdienst, an dem eigentlich die Church Night geplant war. Es gab eine Mädchenfreizeit, Selbstbehauptungskurse, Projekte mit Schulen.  

Wir möchten auch im nächsten Jahr für Euch da sein und haben schon einiges für 2022 geplant. Und hoffen, dass davon vieles wieder live stattfinden kann. Bis dahin, bleibt gesund. Wir wünschen Euch Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

 

Liebe Grüße von den GemeindereferntInnen aus dem Kirchenkreis Twiste-Eisenberg

Wir sind jetzt auch mit dem Gesamtkirchenkreis auf Instagram und Facebook vertreten. 
Dort findest du auch nochmal alle Infos und Aktionen, die wir vom Kirchenkreis aus anbieten. 
Wenn du dich aber eher für deine eigene Region interessierst, findest du diese auch auf unserem Profil verlinkt.

 

Instagram: www.instagram.com/evjugend.twiste_eisenberg/

 

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Wie immer gilt natürlich: Wir freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen!

Allgemeines im Rückblick

Jugendgottesdienst zum Reformationstag:                                       „Dungeons und Dragons- Helden im eigenen Leben sein“

Nachdem die „Church Night“ im letzten Jahr leider nicht stattfinden konnte, hatte ein Team von GemeindereferentenInnen im Kirchenkreis zusammen mit vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden am vergangenen Samstag in der Kilianskirche ein Alternativprogramm überlegt.

Sozusagen, Church Night light in Form eines Jugendgottesdienstes zum Thema „Dungeons und Dragons- Helden im eigenen Leben sein“. 80 überwiegend Konfirmanden fanden dazu den Weg in die Kilianskirche.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte dann noch ein „Actionbound“ zum Reformationsthema gespielt werden.

Zunächst wurde offen gehalten, was sich hinter dem Titel genau verbirgt. Nach einem kurzen Warm Up spielte zum ersten Mal vor so großen Publikum die erst kürzlich aus dem JuleiCa Grundkurs entstandene Jugendband. Und dann waren zum ersten Mal die Besucher gefragt, sie durften aufschreiben, welche Superkräfte sie denn gerne hätten. Fliegen, Gedanken lesen und teleportieren wurden hierbei oft genannt. Im Anschluss daran wurde ein Film eingespielt, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene erzählten, wer den ihr Held im Alltag ist.

Mit einem Raumwechsel ins Studio 5 ging es dann weiter. Der Talkmaster Florian hatte sich zu „Fünf bei Flo“ einige spannende Talkgäste eingeladen. Da waren Bernd und Lena, die einige Zeit im Ahrtal als Fluthelfer tätig waren, Shannon, die von ihrer Zeit in Namibia in einer Kindertagesstätte für Kinder mit Beeinträchtigungen berichtete, Martin, ein Geistlicher, der viel die Bibel studiert und gerne darüber diskutiert und Jack, ein ehrenamtlicher Feierwehrmann.

Welche Superkräfte habt ihr? Benötigt ihr für eure Arbeit und für euer Ehrenamt überhaupt solche? Und was ist ein Highlight eurer Arbeit? Bernd berichtet von der Stille und der Dankbarkeit im Camp, als endlich die Stromaggregate nach Tagen ausgeschaltet werden konnten. Lena und Shannon sagten, dass sie gelernt hätten viel zu improvisieren. Für Jack ist die Kameradschaft und der Zusammenhalt wichtig, aber auch die Solidarität der Menschen, die einem während eines Einsatzes unterstützen. Martin berichtet, dass er sogar wegen seiner Überzeugung mit dem Gesetz im Konflikt geraten sei und er sich wirklich überlegt hatte, ob er weiterhin zu seiner Meinung stehen sollte. Er ermutigte die jugendlichen Zuhörer, steht zu eurer Meinung, Gott findet euch gut, so wie ihr seit. Man muss kein Superheld sein, um Gutes zu tun. Zum Ende der Talkshow wurde dann aufgelöst, um welchen Martin es sich gehandelt hat.

In ihrem anschließenden Impuls macht Madlen deutlich, dass sie sich schon oft gerne wie die Helden des Brettspiels „Dungeons und Dragons“ sein würde. Aber: „Jeder trägt das Nötige in sich, um ein Held zu sein und dafür braucht es nicht viel. Etwas Menschlichkeit reicht meist schon aus.“

Zum Abschluss spielte noch einmal die Band und nach Gebet und Segen waren sich alle einig- wir hoffen, das bald wieder eine „normale“ Church Night stattfinden kann.

Tagestour in die Mainmetropole

 

„Endlich wieder raus, endlich mal was anderes, ich freue mich auf den Tag!“ So waren die Aussagen der 18 Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, die zusammen mit den Gemeindereferentinnen Katrin Petereit, Claudia Vach und Petra Ullrich eine Tagestour in die Mainmetropole wagten.

Sehr zeitig ging es mit dem Zug los, nach einem kurzen Abstecher zum Römer hatten die Jugendlichen Zeit, das Bibelhaus mit einer Führung und auf eigene Faust zu erkunden. Im Beduinenzelt fühlte man sich in die Zeit des Alten Testaments zurück versetzt und bei einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth konnte man live in die Geschichte der Sturmstillung eintauchen. Die Sonderausstellung „G*tt w/m/d“ regte zur Diskussion an.

Ein kurzer Fußmarsch führte die Gruppe dann Richtung Einkaufsmeile „Zeil“, die anschließend ausgiebig bei bestem Wetter erkundet wurde.

 

Spät am Abend trudelte die Gruppe nach einer abenteuerlichen Zugfahrt wieder in der Heimat ein. 

 

 

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

 

Eine ungewöhnliche Postsendung hat Landrat Dr. Reinhard Kubat Anfang 2021 im Kreishaus erreicht: Über 300 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberg haben dem Kreishauschef eine persönliche Postkarte gesendet – und aufgeschrieben, was sie in der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit besonders bewegt.

Der Landrat freut sich über so viel entgegen gebrachtes Vertrauen. „Die Corona-Pandemie, die mittlerweile seit einem Jahr unser aller Leben beeinflusst, ist eine Belastung für uns alle – aber insbesondere für die jungen Menschen unserer Gesellschaft“, sagt Dr. Reinhard Kubat. „Ich bin daher sehr gerührt, dass so viele Kinder und Jugendliche mich auf diese Art und Weise kontaktiert haben.“

Wünsche, Ängste, Sorgen aber auch Hoffnungen und Dinge, wofür sie dankbar sind haben die Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 19 Jahren auf diese Weise an den Landrat herangetragen – und sich selbst von der Seele geschrieben. Familie und Freunde sehen, Geburtstage feiern, die eigenen Hobbies ausüben, Reisen oder Sport machen: In den Botschaften wird die Sehnsucht der Kinder und Jugendlichen nach Normalität ganz besonders deutlich.

Es wird aber auch klar: Auch der coronabedingte Druck in der Schule, Home Schooling oder die Kontakt- und Hygieneregeln im Schulbetrieb stellen zunehmend eine Belastung für die Heranwachsenden dar.

„Wir haben die Aktion gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen gestartet, weil es für sie wichtig ist, sich in dieser Ausnahmesituation einmal bewusst zu machen, was die Corona-Pandemie für sie ganz persönlich bedeutet“, sagt Petra Ullrich, Gemeindereferentin im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, der die Aktion unter dem Titel „Wir sind zukunftsrelevant“ gemeinsam mit den Kollegen im Kirchenkreis initiiert hat.

„Die Kinder und Jugendlichen können so ihre Sorgen und Gedanken loswerden und zu Papier bringen, was sie in der aktuellen Zeit bewegt.“

Diesen Gedanken Ausdruck zu verleihen, spiele gerade in einer Situation wie dieser eine wichtige Rolle, ist sich Landrat Dr. Reinhard Kubat sicher. „Wir möchten deutlich machen, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kinder und Jugendliche hören und wahrnehmen“, so der Kreishauschef weiter. „Ich möchte ihnen sagen, dass auch mich ähnliche Dinge bewegen – und dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gedanken nicht allein sind.“ Auch, wenn es momentan schwierig erscheine, sei es wichtig, solidarisch und gemeinschaftlich weiter durchzuhalten – um mit vereinten Kräften die Pandemie einzudämmen und möglichst schnell in eine lang ersehnte neue Normalität zurückkehren zu können. 

Über 300 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis haben Landrat Dr. Reinhard Kubat in den vergangenen Wochen persönliche Botschaften gesendet. (Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Stellvertretend für alle an der Aktion beteiligten Gemeindereferenten:

Petra Ullrich mit den Postkarten zur Aktion. 

Des Kaisers neuen Kleider:

da ist sie endlich: unsere Kollektion der Kirchenkreishoodies. Sollten wieder genug Ehrenamtliche einen haben wollen, bestellen wir gerne nach.

Der junge Mann mittig links zeigt, dass man sehr lange ehrenamtlich bei uns tätig sein kann.

Wir sind froh, Euch zu haben!